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Just one more month

12 Sep

Experiencing being on Skis for the very first time, having another mid-winter white Xmas, hiking up to the crater, moving to a new place and having a lot of fun…just one more month to go…

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Wenn man ploetzlich wieder einen geregelten Alltag hat und nicht staendig auf Reisen ist, hat man etwas weniger zu erzaehlen als die Monate zuvor. Ein grosses Sorry, dass meine Eintraege deutlich weniger geworden sind – jedoch ist auch mein Leben hier voll mit Aktivitaeten. An jedem freien Tag bin ich auf der Piste wenns moeglich ist entweder auf Skiern oder dem Snowboard. Ja ihr habt richtig gelesen, ich habe meine Faehigkeiten auf Skiern getestet und es war grossartig. Nun fahre ich an jedem Schlechtwettertag Ski, an jedem wunderbaren Tag (leider sehr selten, dass ich an tollen Tagen frei habe) gehe ich boarden.
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Generell habe ich mir das Sein im Skigebiet anders vorgestellt als es hier tatsaelich ist. Das Gebiet ist dem Wetter masslos ausgesetzt und so haben wir eigentlich pro Woche mindestens einen Tag geschlossen. Meist aufgrund der extremen Winde, was super schade ist. Ebenso schneit es nur selten und wenn dann kommt ein Blizzard und fegt alles wieder weg. Jedoch gibts auch Tage die einfach unfassbar toll sind. Freitag vor drei Wochen hatte ich meinen bisher tollsten Boardingtag hier. Ich war mit ein paar Freunden unterwegs und wir fuhren von 9-16Uhr durch, da es so unfassbar toll war. Wir hatten sogar etwas Powder und machten das Terrain abseits der Piste unsicher was ein wahnsinns Erlebnis fuer uns war. Doch diese Tage sind leider so selten, dass ich etwas enttaeuscht bin von der Anzahl meiner Tage auf der Piste.
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Eine weitere einmalige Erfahrung durften wir machen, indem meine Chefin zum Hangi einlud und mich als eine ihrer Helfer fuer den gesamten Tag waehlte – was eine besondere Ehre fuer mich war. Wir wurden von der Gemeinschaft willkommen geheissen und bereiteten das Hangi fuer 100 Leute vor. Es war 1000mal besser als das Hangi, welches ich am Waitangi Day probiert hatte.
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Und letzten Dienstag ging fuer mich einer meiner letzten Neuseeland-Erlebnis-Wuensche in Erfuellung. Das Wetter war herrlich und wir waren nicht sehr busy wodurch ich frueher aufhoeren durfte zu arbeiten. Gemeinsam mit einem Freund gings dann zum Krater des Vulkans. Ich war voller Freude endlich den Vulkan komplett zu erklimmen und den Ausblick zu geniesen. Ein etwa 45-minuetiger Marsch war von Noeten, um den Kratersee zu erreichen und sich zu fuehlen, als waere man am Dach der Welt angekommen. Die Abfahrt war ziemlich eisig, was jedoch nicht schlimm war nach diesen Impressionen.
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Mittwochs veranstaltete unsere Unterkunft dann mid-winter-Xmas und wir (Shirley und ich) hatten uns um die Organisation der Raumdekoration und Secret Santa gekuemmert, was sehr stressig war mit etwa 50 Leuten. Der Abend war wundervoll und es schneite sogar. Gleichzeitig war es unser letzter Abend in dieser Unterkunft, da wir absolut nicht gluecklich waren insbesondere mit der Essenssituation. Wir mussten immer zu einer bestimmten Zeit hungrig sein und vor Ort andererseits haetten wir nichts bekommen. Ebenso waren die Duschen zunehmend kalt und die Gesamtsituation nicht sehr schoen. Also entschlossen wir uns in ein kleines Appartement in National Park Village zu ziehen. Tagsdrauf wurde das Auto gepackt und wir zogen in unser neues wunderbares Heim.

we are moving finally

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Nun sind die letzten Wochen angebrochen und das Wetter wird zunehmend schlechter. Es regnet viel und schneit kaum und wir hoffen, dass bald ein weiterer Blizzard mit viel Schnee angefegt kommt – sonst siehts ziemlich grau aus fuer uns. Aber freie Tage haben auch ihren Vorteil wir koennen uns mal intensiv mit Dingen beschaeftigen zu denen wir sonst kaum kommen. So backten wir gestern Brot, Cookies und Pizza bei Julia und hatten einen riesen Spass.

Und nun heissts nicht mehr lange und ich kann euch wieder in die Arme schliessen und euch Face-to-Face von meinen Erlebnissen berichten.
Haltet die Ohren steif und bis bald meine Lieben!
Liebste Gruesse eure Leni

Whakahoro – National Park

3 Nov

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Den Tag nachdem wir den Tongariro Crossing gelaufen sind, gings nach Whakahoro mitten in einen Nationalpark. Um dorthin zugelangen, fuhren wir eine Stunde lang ueber eine Schotterstrasse, die fuer kurze Zeit durch eine Kuhherde nicht passierbar war.
An der Lodge angekommen, wurden wir von Wendy empfangen und sie erklaerte uns welche Arbeit sie hier machten und dass sie versuchen die sehr geringe Zahl an Blue Ducks zu schuetzen. Man stellt sich das dann so vor, dass der Touri auf die Jagd geht und ein Tier, welches normalerweise in Neuseeland nicht heimisch ist und auch nicht von den Farmer gehalten wird (Wildschwein, Ziege, Opossum usw), erschiesst. Erlegt man ein Tier darf man dieses selbstverstaendlich mit nehmen, als Trophaee oder zum Essen. Klingt seltsam, sorgt aber dafuer, dass die heimischen Tiere (Kiwi, Blue Duck) ueberleben koennnen.
Nach dem Mittagessen machte ich mich mit Roel, Adina, William, Adam, Vicky (England), Torke (Daenemark) auf den Weg, den etwas schwereren Hikingtrack zu laufen. Hierfuer mussten wir zum Teil relativ steiles Gelaende bezwingen, aber die Aussicht vom hoechsten Punkt war mal wieder super!
Nach 2 Stunden kamen wir wieder in unserer Unterkunft an, die paradiesisch oberhalb eines Flusses und mitten im Wald lag. Daraufhin wurde gechillt und das herrliche Wetter genutzt, um etwas Farbe anzunehmen 🙂
Abends sassen wir alle um ein Lagerfeuer und genossen die Abgeschiedenheit unter anderem mit Bier 🙂

lachenlebenlieben

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