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Hamner Springs – Kaikoura

12 Dez

Dreams come true in New Zealand…

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Die vergangene Woche hatte ich die Kids alleine, da Deb an einem Workshop fuer ihren Job teilnehmen musste. Ich war mit Brotbacken, die Kids unterrichten und vielerlei mehr Dinge beschaeftigt aber es tat gut 🙂 Denn normalerweise muss ich ab und zu Dinge suchen, damit ich etwas zu tun habe. Kurzum die Woche verging wie im Flug und schon war das Wochenende wieder hier.

Am Samstag wollte ich eigentlich nach Kaikoura fahren, da das Wetter aber weder gut noch schlecht war wusste ich nicht so richtig wofuer ich mich entscheiden sollte. Spontan aenderte ich mein Vorhaben und fuhr stattdessen nach Hamner Springs und wollte hier  Spa machen (http://www.hanmersprings.co.nz/). Als ich jedoch in dem Oertchen ankam war das Wetter hervorragend und ich hatte gelesen, dass es einen 2,5 Stunden Track zu einem Waterfall gibt. Somit fragte ich im Visitorcenter nach dem Weg und versuchte dort hin zu fahren. An der Strasse angekommen an der es eigentlich zu dem Carpark zum Track gehen sollte war das Gate zu – jedoch nicht verschlossen und zwei andere Autos parkten direkt am Strassenrand. Deshalb stellte ich mein Auto dazu und marschierte los. Ich war wieder komplett alleine unterwegs und hatte keine Ahnung, ob ich richtig war oder nicht 🙂 Nach 3km kam ich dann auch dem Carpark und somit dem Beginn des Weges an. Der Wasserfall war schoen und puenktlich als ich dort ankam -begann es auch zu regenen – allerdings nur fuer kurze Zeit 🙂 Nachdem ich gegen 5pm wieder in Hamner war, entschied ich mich dazu doch kein Spa zu machen, da das Wetter zu gut war und ich keine Lust mehr auf planschen in heissen Becken hatte 🙂

Sonntags hatte ich mich mit Franzi verabredet und da die Wettervorhersage mega gut war, entschieden wir spontan nach Kaikoura zu fahren. Dieses Staedtchen liegt 2 Autostunden von uns entfernt und ist einer DER Wal-, Seehund- und Delfinspots in Neuseeland. Zuerst fuehrt die Strasse einen durch Gebirge und dann direkt am Coast entlang. Als wir das erste Mal das Meer erreichten, legten wir einen kurzen Stop. Wir schossen ein paar Fotos und ich schaute auf den Ozean und dann sah ich Delfine. Ich konnte mein Glueck kaum fassen. Sie spielten und sprangen und ich schoss das bisher aller tollste Delfinfoto ohne auch nur einen Cent dafuer gezahlt zu haben. Wahnsinn! Fuer mich hatte sich der Trip schon jetzt mehr als rentiert und ich war uebergluecklich 🙂 Nach etwa 15 Minuten war die Show vorbei und Delfine verschwunden. Wir fuhren weiter Richtung Kaikoura und hielten noch ein paar Male an, um unter anderem die Robben zu fotografieren, die sich entlang der Strasse an der Kueste sonnen. Wirklich wunderschoen zumal man ganz alleine an den Spots ist und alle Zeit der Welt hat und den Moment fuer sich geniesen kann. In Kaikoura angekommen assen wir lunch und machten uns dann auf den Weg des Kaikoura Peninsula Walk, fuer den wir 4 Stunden anstelle von 3 brauchten 🙂 Wir schossen beide an dem Tag 2GB Fotos und waren sowas von happy. Die Kuestenlandschaft ist atemberaubend und die Ausblicke sind herrlich. Nachdem wir wieder an unserem Auto waren, fuhren wir zum Seafood BBQ, da meine Family empfohlen hat dort zu essen. Fuer $7 gabs grilled fish mit Reis und Salat direkt am Meer. Als wir uns dann auf den Rueckweg machten, kamen wir an 2 Jungs vorbei die Hitchhikten und wir nahmen sie mit in die Stadt. Die Jungs kamen grad vom Schwimmen mit Delfinen und waren erst 1 Tag in Neuseeland – ein Daene und ein Italiener. Lustiges Erlebnis was ich aber nur mache wenn jemand mit mir im Auto sitzt! Die Rueckfahrt war dann sehr anstrengend, da die Sonne am Untergehen war und mich sowas von blendete, dass ich oft fast nichts mehr sah und sehr langsam fahren musste.

Und mal wieder ging ein Kurzurlaub zu Ende 🙂

Zum Alltag noch: Vorletzte Woche habe ich mir dann noch Tickets fuer Nitro Circus bestellt, da die im Januar in Christchurch sind und ich die Show liebe (http://www.youtube.com/watch?v=gxTuEC8RMzE). Ebenso habe ich einen tollen Radiosender gefunden, der nur Rockmusik spielt und sich Hauraki nennt (http://www.hauraki.co.nz/). Desweiteren lebe ich zusammen mit Grace meine kreative Ader aus und heute haben wir zusammen Steine bemalt, um diese als Serviettenbeschwerer zu verwenden. Vorgestern war das Wetter wirklich wieder perfekt und da ich nur bis 1pm arbeiten muss, fuhr in an den Woodend Beach, 15 Minuten entfernt von uns, zum Relaxen 🙂

Hier ein Kiwi-Christmas-Special der besonderen Art:

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Heute und morgen muss ich nachmittags auf die Kids aufpassen, da beide Eltern Spaetschicht arbeiten. Deshalb habe ich den Morgen frei und war heute shoppen fuer meinen pre-x-mas-Roadtrip. Zum Abendessen habe ich dann Huehnchen mit Kartoffeln gekocht und folgendes Kompliment von Noah bekommen: ‚I just know one person which cooks better than you – grandpa‘ 🙂

Ab Freitagmittag beginnt mein vorweihnachtlicher Roadtrip, bei dem ich den Sueden der Suedinsel unsicher machen werde. Ich fahre fuer 2 Naechte nach Dunedin, dann in die Catlins und anschliessend laufe ich den Routeburn Track und werde 2 Naechte unterwegs campen. Anschliessend fahre ich ueber den Westcoast wieder zurueck nach Amberley und halte hier unter anderem am Fox Glacier an. Am 24. muesste ich dann wieder zurueck sein wenn alles nach Plan laeuft 🙂

Bis dahin: Laecheln und winken Maenner und ich wuensche euch schon jetzt einmal eine schoene Weihnachtszeit!!!

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Dailylife

28 Nov

…Cooking, Baking, Hiking and more in New Zealand…

Leider ist es mir nicht moeglich einzelne Bilder unter die Texte und eine Diashow einzufuegen….vllt kapiere ich auch einfach nicht wie es funktioniert 🙂  …deshalb mal wieder alle Bilder in einer Diashow fuer euch. Viel Spass beim Anschauen und Lesen 🙂

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So heute mal ein Bericht zu meinem Aupair-Alltag, da ich ab und zu auch mal etwas arbeite 🙂 Im Grossen und Ganzen besteht mein Job hier daraus, die Dinge zu tun, die ich zuhause auch gemacht habe. Der einzige Unterschied ist das Alter der Kids. Auf die Kids aufpassen, mit ihnen spielen und etwas im Haushalt helfen – Waesche aufhaengen, Spuelmaschine einraeumen usw. Mein Alltag ist nicht sonderlich spannend und ereignisreich weshalb ich euch ein paar Dinge meiner bisherigen Zeit in der Family zusammen geschrieben habe. So versuche ich zum Beispiel, durch meine Kochkuenste und Gerichte aus der Heimat der Family etwas Neues zu zeigen. Am Mittwoch der A&P Show habe ich zum ersten Mal fuer alle gekocht und selbstgemachte Maultaschen zubereitet. Den Teig musste ich mit einem Kindernudelholz ausrollen – hatte ich jedenfalls das Gefuehl, aber sonst lief alles easy. Nachdem wir den ganzen Tag bei der Show waren, hatten wir alle grossen Hunger und sie fanden das Essen lecker – zummal sie es nicht kannten. Grace meinte zunaechst, dass das ja ‚yucky‘ (eklig) aussieht, aber dann hat sie probiert und fand es ploetzlich ‚yummy‘ 🙂

Letzten Dienstag hatte ich dann spontan frei, da die Kids wieder zu ihrem Dead-Boring Treffen mussten (so nennt sich die Gruppe, in der man sich gegenseitig Geschichten vorliest und mit einander spielt). Dafuer habe ich dann aber Freitagabend auf die Kids aufgepasst, da die Eltern zu einem Essen eingeladen waren. Somit hatte ich Zeit mich mit einem anderen Aupair (Franzi) hier zu Treffen. Meine Aupair Mam hatte mir die Telefonnummer besorgt und ich besuchte sie nun in ihrer Family. Wir hatten einen super Nachmittag, machten Spaghetti Bolognese und sprangen in den Jakuzzi 🙂 Am Freitag waren die Eltern der Kids ja unterwegs und ich kochte fuer uns Pizza und wir machten uns einen gemuetlichen Abend mit Popkorn und LOL (suesses Getraenk). Noah meinte, dass meine Pizza eigentlich genauso gut war wie die im Restaurant 🙂

Wie schon geschrieben beginnt mein normaler Arbeitstag mit einem Fruehstueck und laeuft dann meist mit Backen, Spielen oder einer Radtour zum nahegelegenen Strand weiter. Mit Noah und Grace radel ich normalerweise zwei Mal die Woche an den Strand – ab und zu kommt Caleb auch mit, aber meist sind wir zu langsam fuer ihn. Noah ist etwas traege und ab und zu habe ich das Gefuehl, ich koennte auch vom Rad absteigen und nebenher laufen – so langsam sind wir 🙂 Letzten Mittwoch zum Beispiel war dann grosser Backtag. Zuerst bereitete ich das Brot fuers Lunch zu. Anschliessend habe ich mit Caleb einen Apfelkuchen (Rezept von Mami 🙂 ) fuer eine Freundin von der Family zum Geburtstag gebacken. Und danach noch fix eine Lasagne fuers Abendessen zusammen mit Noah gemacht.

Uebers letzte Wochende fuhr ich ausnahmsweise nicht fort, sondern verbrachte es ‚zuhause‘. Samstags besuchte ich mit Franzi den Farmers Market in Christchurch. Hier gab es allerlei Leckereien und wenn die Neuseelaender etwas koennen, dann ist es Suessigkeiten mit Marshmallows zu zubereiten. Sowas von lecker – mein Favorit: Rocky Road Cake (Bild). Zum Lunch picknickten wir im wunderschoenen Botanischen Garten. Der Tag war wahnsinnig schnell vorbei, wie bisher alle Tage in Neuseeland… Sonntags war das Wetter wirklich herrlich und ich hatte zum ersten Mal seit ich bei der Family bin kurze Hosen an 🙂 Langsam aber sicher kommt der Sommer kommt und die Tage/Naechte werden immer waermer. Nach dem Fruehstueck machte ich mich auf den Weg zum nahegelegenen Mountain (Mt Grey), um den naechsten Berg Neuseelands zu erklimmen. Etwa 15 Minuten gings erst mit dem Auto ueber eine Schotterstrasse bis zu einem Punkt, an dem zwei andere Autos geparkt waren. Da ich kein Schild oder aehnliches fand, dachte ich, dass ich hier schon richtig sein muesste und war es tatsaechlich auch 🙂 Der Aufstieg dauerte 2 Stunden und ich hatte eine wunderbare Aussicht ueber die Canterbury Plains zur rechten Seite und ueber die Southern Alps zur linken Seite. Ich war ganz allein, niemand ausser mir war an diesem wunderbaren sonnigen Sonntag hier unterwegs 🙂 Am hoechsten Punkt legte ich eine kurze Fotosession ein und entschied mich, aufgrund der heran nahenden Wolken, auf den Rueckweg zu machen. Leider sieht es aus als waere die Sicht an diesem Tag nicht so gut gewesen, aber sie war hervorragend!

Mit meiner Aupair Mam machte ich ausserdem aus, dass ich immer an dem Tag nach ihren 2 Arbeitstagen Abendessen zubereite. Eigentlich wollte ich fuer die Family am Montag Schnitzel machen, aber die Neuseelaender essen ihr Schnitzel mit Beef. Spontan entschied ich mich dazu keine Schnitzel zu machen, sondern Rouladen 🙂 Grace entschied, dass wir dazu Nudeln als Beilage kochen. Die Family kannte das Gericht nicht und fand auch dieses super lecker 🙂 Da Grace aber noch Lust bekam einen Kuchen zu backen, bereiteten wir noch eine Erdbeertarte zu, die sie ebenfalls so nicht kannten. Es macht mir herrlich viel Spass in der Family zu sein und ihnen ein Stueck meiner Heimat zu zeigen.

Soviel zunaechst zu meinem Alltag -> have fun – i’m enjoying the sun 🙂

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