Archiv | November, 2012

Dailylife

28 Nov

…Cooking, Baking, Hiking and more in New Zealand…

Leider ist es mir nicht moeglich einzelne Bilder unter die Texte und eine Diashow einzufuegen….vllt kapiere ich auch einfach nicht wie es funktioniert 🙂  …deshalb mal wieder alle Bilder in einer Diashow fuer euch. Viel Spass beim Anschauen und Lesen 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

So heute mal ein Bericht zu meinem Aupair-Alltag, da ich ab und zu auch mal etwas arbeite 🙂 Im Grossen und Ganzen besteht mein Job hier daraus, die Dinge zu tun, die ich zuhause auch gemacht habe. Der einzige Unterschied ist das Alter der Kids. Auf die Kids aufpassen, mit ihnen spielen und etwas im Haushalt helfen – Waesche aufhaengen, Spuelmaschine einraeumen usw. Mein Alltag ist nicht sonderlich spannend und ereignisreich weshalb ich euch ein paar Dinge meiner bisherigen Zeit in der Family zusammen geschrieben habe. So versuche ich zum Beispiel, durch meine Kochkuenste und Gerichte aus der Heimat der Family etwas Neues zu zeigen. Am Mittwoch der A&P Show habe ich zum ersten Mal fuer alle gekocht und selbstgemachte Maultaschen zubereitet. Den Teig musste ich mit einem Kindernudelholz ausrollen – hatte ich jedenfalls das Gefuehl, aber sonst lief alles easy. Nachdem wir den ganzen Tag bei der Show waren, hatten wir alle grossen Hunger und sie fanden das Essen lecker – zummal sie es nicht kannten. Grace meinte zunaechst, dass das ja ‚yucky‘ (eklig) aussieht, aber dann hat sie probiert und fand es ploetzlich ‚yummy‘ 🙂

Letzten Dienstag hatte ich dann spontan frei, da die Kids wieder zu ihrem Dead-Boring Treffen mussten (so nennt sich die Gruppe, in der man sich gegenseitig Geschichten vorliest und mit einander spielt). Dafuer habe ich dann aber Freitagabend auf die Kids aufgepasst, da die Eltern zu einem Essen eingeladen waren. Somit hatte ich Zeit mich mit einem anderen Aupair (Franzi) hier zu Treffen. Meine Aupair Mam hatte mir die Telefonnummer besorgt und ich besuchte sie nun in ihrer Family. Wir hatten einen super Nachmittag, machten Spaghetti Bolognese und sprangen in den Jakuzzi 🙂 Am Freitag waren die Eltern der Kids ja unterwegs und ich kochte fuer uns Pizza und wir machten uns einen gemuetlichen Abend mit Popkorn und LOL (suesses Getraenk). Noah meinte, dass meine Pizza eigentlich genauso gut war wie die im Restaurant 🙂

Wie schon geschrieben beginnt mein normaler Arbeitstag mit einem Fruehstueck und laeuft dann meist mit Backen, Spielen oder einer Radtour zum nahegelegenen Strand weiter. Mit Noah und Grace radel ich normalerweise zwei Mal die Woche an den Strand – ab und zu kommt Caleb auch mit, aber meist sind wir zu langsam fuer ihn. Noah ist etwas traege und ab und zu habe ich das Gefuehl, ich koennte auch vom Rad absteigen und nebenher laufen – so langsam sind wir 🙂 Letzten Mittwoch zum Beispiel war dann grosser Backtag. Zuerst bereitete ich das Brot fuers Lunch zu. Anschliessend habe ich mit Caleb einen Apfelkuchen (Rezept von Mami 🙂 ) fuer eine Freundin von der Family zum Geburtstag gebacken. Und danach noch fix eine Lasagne fuers Abendessen zusammen mit Noah gemacht.

Uebers letzte Wochende fuhr ich ausnahmsweise nicht fort, sondern verbrachte es ‚zuhause‘. Samstags besuchte ich mit Franzi den Farmers Market in Christchurch. Hier gab es allerlei Leckereien und wenn die Neuseelaender etwas koennen, dann ist es Suessigkeiten mit Marshmallows zu zubereiten. Sowas von lecker – mein Favorit: Rocky Road Cake (Bild). Zum Lunch picknickten wir im wunderschoenen Botanischen Garten. Der Tag war wahnsinnig schnell vorbei, wie bisher alle Tage in Neuseeland… Sonntags war das Wetter wirklich herrlich und ich hatte zum ersten Mal seit ich bei der Family bin kurze Hosen an 🙂 Langsam aber sicher kommt der Sommer kommt und die Tage/Naechte werden immer waermer. Nach dem Fruehstueck machte ich mich auf den Weg zum nahegelegenen Mountain (Mt Grey), um den naechsten Berg Neuseelands zu erklimmen. Etwa 15 Minuten gings erst mit dem Auto ueber eine Schotterstrasse bis zu einem Punkt, an dem zwei andere Autos geparkt waren. Da ich kein Schild oder aehnliches fand, dachte ich, dass ich hier schon richtig sein muesste und war es tatsaechlich auch 🙂 Der Aufstieg dauerte 2 Stunden und ich hatte eine wunderbare Aussicht ueber die Canterbury Plains zur rechten Seite und ueber die Southern Alps zur linken Seite. Ich war ganz allein, niemand ausser mir war an diesem wunderbaren sonnigen Sonntag hier unterwegs 🙂 Am hoechsten Punkt legte ich eine kurze Fotosession ein und entschied mich, aufgrund der heran nahenden Wolken, auf den Rueckweg zu machen. Leider sieht es aus als waere die Sicht an diesem Tag nicht so gut gewesen, aber sie war hervorragend!

Mit meiner Aupair Mam machte ich ausserdem aus, dass ich immer an dem Tag nach ihren 2 Arbeitstagen Abendessen zubereite. Eigentlich wollte ich fuer die Family am Montag Schnitzel machen, aber die Neuseelaender essen ihr Schnitzel mit Beef. Spontan entschied ich mich dazu keine Schnitzel zu machen, sondern Rouladen 🙂 Grace entschied, dass wir dazu Nudeln als Beilage kochen. Die Family kannte das Gericht nicht und fand auch dieses super lecker 🙂 Da Grace aber noch Lust bekam einen Kuchen zu backen, bereiteten wir noch eine Erdbeertarte zu, die sie ebenfalls so nicht kannten. Es macht mir herrlich viel Spass in der Family zu sein und ihnen ein Stueck meiner Heimat zu zeigen.

Soviel zunaechst zu meinem Alltag -> have fun – i’m enjoying the sun 🙂

Advertisements

Lake Tekapo – Queenstown

24 Nov

Everybody meets again in QUEENSTOWN

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Vergangenes Wochenende war Freitags Public Holdiay in Canterbury und somit begann mein Wochenende schon am Donnerstagmittag. Einmal mehr packte ich die Matraze ins Auto, richtete mein Suvivalbag und ein paar Klamotten. Die Kids bereiteten noch Elderflower Cordial (Bluetenlsirup den man mit Wasser mixt – schmeckt herrlich) und Schokoschneebaelle fuer den Opa zu, bei dem ich das Praesent auf dem Weg nach Queenstown abliefern sollte. Ebenso informierte ich Leonie, die ich in Auckland kennen gelernt habe, dass ich uebers Wochenende komme.

Dann konnte meine Tour los gehen. Mein erstes Ziel war Lake Tekapo, an dem man unter anderem den wunderbarsten Sternenhimmel der suedlichen Hemisphaere sehen kann und auch bei gutem Wetter eine tolle Sicht auf die Southern Alps hat. Schon auf meinem Weg dorthin musste ich ab und zu einfach anhalten und versuchen diese unglaublich schoene Landschaft festzuhalten. Gegen 7pm kam ich am See an und hatte sogar noch die Moeglichkeit ein paar schoene Fotos zu machen. Zum Abendessen gabs dann eine Aussicht. Es sah aus als wuerden die Wolken die Berge zu decken sobald die Sonne untergegangen war. Ganz sanft. Wirklich wunderschoen. Kaum war die Sonne verschwunden wurde es auch schon extrem kalt und ich entschloss mich dazu frueh ins Auto zu liegen, um fuer den Sonnenaufgang bereit zu sein. Da es zu regnen begann hatte ich auch leider nicht die Moeglichkeit in den Genuss des sagenhaften Sternenhimmels zu kommen. Immer mal wieder wachte ich in der Nacht auf, schaute kurz raus was der Himmel machte, aber es war nichts zu sehen…leider.

Der Sonnenaufgang war ebenso nicht wirklich spektakulaer, jedoch stand ich trotzdem um 6am auf. Ich wollte unbedingt ein Bild von dem See machen, wie sich die Berge in ihm spiegeln. Leider war der Lake nicht ganz flach aber ich hatte eine Menge Spass am Fotografieren. Hier habe ich auch das Foto von den Blaettern mit den Wasserperlen gemacht. Puenktlich zum Fruehstueck gabs dann die Spiegelung und ich hatte eine unfassbare Aussicht auf eine hammer Landschaft. Gegen 8 machte ich mich auf zu einem Hikingtrack (Rundweg/Loop), der insgesamt mit einer Dauer von 3 Stunden locker zu bewaeltigen war. Ich war ganz allein mit unendlich vielen Hasen in einer wirklich atemberaubenden Landschaft unterwegs. Unfassbar wie schoen Neuseeland ist. Ebenso werden der Selbstausloeser und ich immer bessere Freunde und die Bilder werden von mal zu mal besser 🙂 Nach 2,5 Stunden mit 2 kleinen Pausen war ich wieder zurueck am Auto und picknickte. Selbst gebackenes Brot mit Jam – super lecker. Dann konnte es auch schon weiter gehen in Richtung Queenstown.

Auf meinem Weg dorthin kam ich nach einer 45-min Fahrt am Lake Pukaki an und hatte eine traumhafte Sicht auf die Mt Cook Region. Ich hielt am Strassenrand und das Blau des Sees war einfach nur der Wahnsinn. Nun gut, weiter ging die Fahrt und jeder der in Neuseeland mit einem Auto reist muss mindestens einmal testen wie lange der Tank wohl halten wird. So auch ich. Mein Tank war noch mit 1/4 des Tanks befuellt und ich beschloss, nach kurzem Blick auf die Landkarte, dass das schon noch reicht und ichs bis zum naechsten Dorf schon schaffe. Ja also das naechste Dorf war 80km weit weg und ich bekam mega Angst, dass ichs doch nicht so easy schaffe, zumal sich auch das rote Laempchen irgendwann meldete. Hier faengt man ploetzlich an die wunderbare Landschaft zu verfluchen und kann es nicht glauben, wieviel km man hinter sich laesst ohne auch nur ein einziges Haus. Ende gut alles gut und ich kam sicher an einer Tankstelle an.

In Cromwell, der Stadt in der der Opa der Familie wohnt, lieferte ich das Geschenk ab. Da er nicht zu Hause war hinterliess ich eine Note und wollte weiter fahren. Doch nun streikte das Auto. Es wollte einfach nicht mehr anspringen. Daraufhin beschloss ich, dass das Auto und ich eine Pause brauchten und versuchte es nach einer halben Stunde noch einmal. Keine Reaktion. Also rief ich die Family an und der Daddy sagte mir, dass der Automatikgangschalter ab und zu nicht in der richtigen Position ist und das Auto deshalb nicht anspringt. Und schon lief das gute Dinge wieder 🙂

In Queenstown konnte ich in dem Hostel (indem auch Leonie wohnt) fuer wenig Geld in meinem Auto schlafen und die Facilities nutzen. Kaum angekommen und kurz durch das Staedtchen marschiert, traf ich jeden Menge bekannte Gesichter. Viele meiner Nordinselbekanntschaften waren gerade auch in Queenstown und es war so super alle wieder zu sehen so ganz spontan 🙂 Abends gabs fuer mich und Leonie BBQ und fuer jeden von uns eine Flasche Wein bevor wir in die Pubs zogen und jede Menge Leute trafen.

Tagsdrauf war das Wetter, die Sicht einfach alles sehr bescheiden und wir hingen erst einmal im Hostel ab. Gegen spaeten Morgen zogen wir los zum Farmers Market und begutachteten handgefertige Produkte der Neuseelaender. Hier waren wirklich wunderschoene Dinge dabei, so zum Beispiel auch die gepressten Flaschen, welche zu Uhren umfunktioniert wurden. Abends kochten wir gemeinsam, chillten und schauten im Hostel DVDs.

Sonntags wollte ich dann frueh los, da ich einen Heimweg von mehr als 6 Stunden vor mir hatte und mir diese gemuetlich vornehmen wollte. Doch das Auto wollte mal wieder nicht wie ich wollte und sprang nicht an. Kurzerhand fragte ich im Hostel, ob sich jmd mit Autos auskennt und mir vllt helfen koennte. Schon fand ich einen deutschen Landwirt, der mir netterweise das Auto wieder zum Laufen brachte 🙂 Schnell noch mit laufendem Motor tanken und die Reise Richtung Amberley konnte beginnen.

Ueber Nacht war es so kalt gewesen, dass die Gipfel der Berge wieder mit Schnee bedeckt waren. Es sah aus als haette jmd die Kuppen mit Puderzucker bestreut. Wunderschoen. Meine Heimfahrt gestaltete sich ab und zu so, dass ich waehrend dem Fahren Bilder machte, da ich nicht staendig anhalten wollte. Beeindruckt und zum Teil kopfschuettelnd aufgrund der herrlichen Anblicke gings zurueck ueber Lake Pukaki, Lake Tekapo, Geraldline und zuletzt Amberley.

Ich habe allein nur an diesem Wochenende ueber 400 Bilder gemacht und hoffe euch gefaellt meine kleine Auswahl. Ebenso hoffe ich, dass ihr immernoch Spass habt beim Lesen!

Fuehlt euch gegruesst – ich denke an euch 🙂

Akaroa

21 Nov

‚I love the summer because then the mountains are brown, the trees are green and the ocean is blue…‘ (Jeff, Onuku Farm)

Diese Diashow benötigt JavaScript.

An meinem ersten Wochenende nutzte ich die Gelegenheit ein Auto zu haben und entschied mich dazu, nach Akaroa zu fahren. Samstags morgens richtete ich mein Suvivalbag mit Pasta, Muesli, Obst, Kaffee, Brot, Kaese und dann konnte es los gehen.

Auf dem Weg dorthin hielt ich noch kurz bei einem Supermarkt, da ich noch Tomatensosse brauchte. Tja und wie das halt so ist, lande ich natuerlich in dem einzigen Outlet Center, dass es auf der Suedinsel gibt. Also spazierte ich da herum und kaufte eine Bluse und einen warmen Pulli fuer sagenhafte 12 Euro 🙂 Gut dann endlich fand ich den Weg nach Akaroa. Uebrigens bin ich ohne Navi, nur mit einer Karte ausgestattet unterwegs und es klappt hervorragend. Man muss aber auch hinzufuegen, dass es in Neuseeland kaum bzw. keine Autobahnen gibt, sondern nur Schnellstrassen und man sich sehr leicht zu recht findet.

In Akaroa angekommen spazierte ich bei herrlichem Wetter durch das suesse Staedtchen und genoss den franzoesischen Flair der Stadt. Nach einiger Zeit goennte ich mir ein Eis und dachte ich nehme die Groesse ‚double‘ fuer $4. Ebenso fragte ich den Verkaeufer welche Sorte Eis ich versuchen sollte. Er schlug ‚Rasberry and lemon fizz‘ vor und ich war hiermit einverstanden. Dann nahm er die Waffel und machte 2 Kugeln Eis drauf und ich sagte ‚hey i would like to have two different types of icecream‘ und er meinte dann, dass ist ja auch erst ’single‘. Spontan und aufgrund der Groesse entschied ich mich doch nur eine ’single‘ Kugel zu waehlen fuer $3 🙂

Gegen spaeten Nachmittag fuhr ich zur Farm, auf der ich ueber Nacht bleiben wollte. Ich hatte mir hierzu mein Auto mit einer Matraze, meinem Schlafsack und 3 Decken ausgestattet, um darin zu schlafen. Somit benoetigte ich nur Zugang zu einer Toilette und einer Kueche und sparte zudem noch Geld. Mitten auf einer Schafwiese stellte ich mein Auto ab, mit einem wunderschoenen Blick auf die Bay, in der Akaroa zur rechten Hand lag. Anschliessend chillte ich mich in die Haengematte, las ein Buch und entspannte. Zum Abendessen gabs Pasta und zum Sonnenuntergang lernte ich dann fuenf Tschechen kennen, die mit ihrem Van neben mir geparkt hatten. Wir hatten einen super lustigen Abend mit ein paar Bier.

Am naechsten Morgen fruehstueckte ich mit einer Deutschen und einem Israeli und sie schenkte mir eine Jeans, ein Top und einen Reisefuehrer, da sie weiter nach Australien flog und das Zeug nicht mehr wollte. Der Israeli hatte zudem Nutella dabei und wollte unbedingt, dass ich ein Nutellabrot esse, da ich erstaunt war als er Nutella auf den Tisch stellte 🙂

Danach richtete ich meinen Rucksack, um zu einer Wanderung aufzubrechen. Dann kam Jeff – der Farmbesitzer – mit seinem Truck vorbei und fragte mich was ich denn vorhatte und Lust haette etwas Besonderes zu sehen. Hierfuer muesste ich ihm nur helfen ein paar Rucksaecke abzuladen und ein paar Gates oeffnen. Kurzerhand stieg ich in den Truck und schon konnte es los gehen. Wir fuhren die Rusaecke einer Gruppe Wanderer zu dem 2. Hut einer 4-Tageswanderung (Banks Peninsula Walk) und ich bekam eine herrliche Landschaft zu Gesicht. An dem Hut angekommen, luden wir die Rucksaecke ab und machten uns anschliessend auf die Suche nach Pinguinen. In der Flea Bay, dass hatte ich zuvor schon gelesen, kann man diese auf einer Tour die $75 kostet, Pinguine betrachten und ich bekam diese umsonst zu sehen und ganz alleine 🙂 Wir mussten nur 2-3m an den Felsen entlang und schon lagen sie direkt darunter. Die Fotos die ihr seht, habe ich (fast) ohne Zoom gemacht. Wirklich ein einmaliges Erlebnis. Auf dem Rueckweg liess Jeff mich am hoechsten Punkt raus und ich lief quer ueber Schafwiesen, mit herrlichem Blick auf Akaroa zurueck zur Farm.

Mittags zeigte mir Jeff sein Hut noch, welches er selbst gebaut hat und ich genoss die Zeit/Ruhe auf der Farm mit Lesen. Gegen spaeten Nachmittag machte ich mich dann wieder auf den Weg nach Amberley.

Was fuer ein wunderschoenes erstes Wochenende in der neuen Heimat!

Amberley

19 Nov

AMBERLEY – my new home town for at least the next 6 months

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nachdem ich in den Bus gestiegen bin, konnte es nun wirklich auf in Richtung neue Heimat gehen. Entlang an der wunderbaren Ostkueste fuhren wir nach Kaikoura. Hier lagen direkt am Rande der Strasse extrem viele Robben und das Meer war unglaublich tuerkis-blau. Ich konnte mal wieder nur staunen.

Nach insgesamt 4 Stunden bin ich in Amberley angekommen und Deb (die Mam der Family) holte mich zusammen mit der schlafenden Grace ab. Die Chemie passt von der ersten Sekunde an und ich war an und fuer sich nicht nervoes, sondern freute mich darauf, das Land auf eine weitere, andere Weise kennen zu lernen und zu erleben. Das Backpackerleben ist sowas von spannend, da gewoehnt man sich irgendwie dran alles auf einen zukommen zu lassen und wird ebenso mega relaxed 🙂 Die Herren des Hauses Mark, Caleb (11), Noah (9) und die Damen Deb und Grace (3) empfingen mich wirklich super lieb und herzlich und ich fuehlte mich schon nach ein paar Stunden nicht mehr wirklich fremd. Sie zeigten mir ihr Haus, mein Haus und das Sommerhaus, sowie die beiden Pools, den grossen Garten und ihr Boot 🙂 Alles in allem war ich von soviel Luxus etwas ueberwaeltigt, da ich die Tage/Wochen zuvor auf jeglichen Luxus verzichtet hatte. Es hoert sich vielleicht so an als waere die Family sehr reich, jedoch ist hier alles recht einfach. So halten die Neuseelaender zum Beispiel nicht viel von gut isolierten Fenstern, Tueren oder sonst was und wenns kalt wird, wirds richtig kalt. Als ich ankam war es super kalt und wir mussten sogar das Feuer anmachen, da am Tag zuvor ueber die Southern Alps ein Schneesturm gezogen war und die Auslaeufer nun im Hinterland ankamen. Zum Tea (Abendessen) gabs BBQ und frischen Salat – wie toll das war wieder in den Genuss von Salat zu kommen.

Am naechsten Tag begann meine erste Arbeitswoche mit einem Fruehstueck und zwar mit MUESLI 🙂 Anschliessend wurde gespielt und Brot gebacken. Das war extremster Luxus fuer mich, denn normalerweise isst man hier Toast, Toast und nochmal Toast. Meine Family backt jedoch fuer das Lunch fast immer ein frisches Brot und das gehoert unter anderem auch zu einer meinen taeglichen Aufgaben. Sowie Geschirrspueler einraeumen, Snacks fuer die Kinder zubereiten, mit Grace spielen und vieles mehr. Ich kuemmere mich sehr viel um die Kleine, waehrend die Mam die Jungs unterrichtet. Zwei Mal die Woche muss sie ab 2pm arbeiten und dann bin ich  fuer 3 Stunden mit den Kids alleine. Haeufig wird im Garten gespielt oder wir radeln an den Strand, der nur 5km entfernt ist. Caleb meinte, dass man dort auch ab und zu Robben sehen kann, ich habe jedoch noch keine entdeckt.

Mittwochs (07.11) trafen sich dann alle Kinder, die hier im Bezirk zu Hause unterrichetet werden zur Writing Lesson. Ich begleitete die Family, weil ich sehr gespannt darauf war wie das ablief. Man trifft sich bei einer Family zu Hause (rotierend) alle 2 Wochen und die Kinder bringen verfasste Geschichten mit und lesen diese dann in Gruppen eingeteilt (etwa 10 Kinder) den anderen vor. Eine lustige Art und Weise wie das ablaeuft, denn die Mamis kommentieren jede Geschichte und stellen ab und zu ein paar Fragen, die aber kinderleicht zu beantworten sind. Anschliessend gibts Applaus und man spielt miteinander, nachdem jeder seine Geschichte vorgelesen hat. Zum Lunch gibts alles moegliche zu Essen, was die Mamis mitgebracht haben.

Zusammenfassend besteht meine Aufgabe darin, die Mam hier zu unterstuezen und auf die Kinder aufzupassen, wenn beide Eltern nicht da sind. Ich muss ab und zu etwas im Haushalt helfen bzw. ich mache es einfach und die Kinder beschaeftigen. Ausserdem ist die Mam sehr darauf bedacht, dass ich insbesondere mit Noah etwas Sport mache 🙂 Ansonsten habe ich ab mittags Zeit Dinge fuer mich zu machen, wobei ich die bisher noch nicht wirklich hatte, da immer irgend etwas besonderes war.

So auch vergangen Mittwoch (14.11): Heute stand die A & P Show in Christchurch auf dem Programm und wir machten eine Art Famlienausflug dorthin. Hier feierte der Staat Canterburry seine Landwirtschaft und die Farmer bringen ihr Getier in die City, um es ‚auszustellen‘ (promotes and displays agriculture and the industries that service agriculture to people in rural and urban communities). Das war wirklich ein besonderes Ereignis, zu mal Prince Charles und Camilla auch dort waren 🙂 – aber erst Freitags. Die Veranstaltung ist ein Mix aus Rummel, Ausstellung und Streichelzoo. Als wir in irgendeiner Halle suesse Laemmchen, fluffy chicken und Kuehe begutachteten, passierte mal wieder das was man eigentlich fuer unglaublich haelt. Ich traf hier Adina wieder, die mit der ich auf der Nordinsel reiste und skydiven war. Wirklich der absolute Wahnsinn und ich habe mich mega gefreut sie wieder zu treffen.

Die Wochenenden habe ich meistens frei und kann dann mit dem Auto auf Tour gehen.  So war ich mein erstes Wochenende in Akaroa und verganges in Queenstown. Soviel mal zu meinem dailylife hier und zu den WE Trips mehr im Laufe der Woche 🙂

Wellington – Picton

11 Nov

From the North to the South Island 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nachdem wir frueh morgens von Whakahoro in Richtung Wellington starteten, hielten wir auf dem Weg dorthin in einem Ort der sich Bulls nennt. Hier wird alles mit dem Zusatz ‚Bulls‘ versehen so zum Beispiel die Bulls Bakery, Bulls Bank usw.
Gegen Mittag kamen wir in Wellington an und wurden fast wieder davon geblasen. Was hier fuer ein Wind geht ist mega krass, weshalb die Stadt auch Windy Wellington genannt wird. Nachdem wir im Hostel eingecheckt hatten, machte ich mich mit Adina, Adam und Roel auf den Weg ins Te Papa Museum. Das Museum ist ein must do wenn man in der Stadt ist und zudem noch kostenlos. Wir verbrachten etwa 2-3 Stunden dort und hatten maximal die Haelfte gesehen. Interessant war das Earthquake house indem ein Erdbeben simuliert wird. Echt scary.
Abends wurde mal wieder Pasta gekocht und ein paar Bier in der Hostelbar getrunken. Als wir schlafen gingen, klapperten die Fenster wie verrueckt, da es so windig war – wirklich beeindruckend 🙂

Tagsdrauf hiess es Abschied nehmen von der Nordinsel und den Leuten, mit denen ich bis dahin reiste. Mit der Faehre gings Richtung Suedinsel nach Picton. Leider war das Wetter sehr schlecht und die Sicht auf die wunderschoenen Sounds grau und nass. In Picton angekommen steuerte ich erst einmal das Vistior Center an und buchte ein Hostel fuer die Nacht. Da das Wetter wirklich nicht gut war und zudem sehr kalt, lief ich planlos durch das kleine Stadtzentrum. Hier stiess ich auf ein Schmuckladen, indem man unter anderem Schmuck herstellen konnte. Die naechsten zwei  Stunden verbrachte ich dann damit, mir Perlen fuer ein Fussbaendchen auszusuchen und ein Fussbaendchen zu kreieren. Der Ladenbesitzer zeigte mir, wie ich die Perlen verknoten musste und direkt vor mir lag die Ladenkatze in einem Korb voller Baendchen und relaxte 🙂
Nachdem ich fertig war lief ich zurueck ins Hostel und sprang in den Whirlpool. Nach dem Abendessen gabs eine Spezialitaet des Hostel: Apple Crumble mit Eiscreme zum Nachtisch. Am naechsten Morgen war das Wetter wieder richtig gut und ich spazierte etwas am Wasser entlang und fuhr am Mittag mit dem Bus in meine neue Heimat Amberley.

Whakahoro – National Park

3 Nov

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Den Tag nachdem wir den Tongariro Crossing gelaufen sind, gings nach Whakahoro mitten in einen Nationalpark. Um dorthin zugelangen, fuhren wir eine Stunde lang ueber eine Schotterstrasse, die fuer kurze Zeit durch eine Kuhherde nicht passierbar war.
An der Lodge angekommen, wurden wir von Wendy empfangen und sie erklaerte uns welche Arbeit sie hier machten und dass sie versuchen die sehr geringe Zahl an Blue Ducks zu schuetzen. Man stellt sich das dann so vor, dass der Touri auf die Jagd geht und ein Tier, welches normalerweise in Neuseeland nicht heimisch ist und auch nicht von den Farmer gehalten wird (Wildschwein, Ziege, Opossum usw), erschiesst. Erlegt man ein Tier darf man dieses selbstverstaendlich mit nehmen, als Trophaee oder zum Essen. Klingt seltsam, sorgt aber dafuer, dass die heimischen Tiere (Kiwi, Blue Duck) ueberleben koennnen.
Nach dem Mittagessen machte ich mich mit Roel, Adina, William, Adam, Vicky (England), Torke (Daenemark) auf den Weg, den etwas schwereren Hikingtrack zu laufen. Hierfuer mussten wir zum Teil relativ steiles Gelaende bezwingen, aber die Aussicht vom hoechsten Punkt war mal wieder super!
Nach 2 Stunden kamen wir wieder in unserer Unterkunft an, die paradiesisch oberhalb eines Flusses und mitten im Wald lag. Daraufhin wurde gechillt und das herrliche Wetter genutzt, um etwas Farbe anzunehmen 🙂
Abends sassen wir alle um ein Lagerfeuer und genossen die Abgeschiedenheit unter anderem mit Bier 🙂

Tongariro Alpine Crossing

3 Nov

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Am 31.10. machten wir uns super frueh auf den Weg zu einem der Great Walkes Neuseelands, einer der schoensten 1-Tageswandertouren der Welt. Zuerst wurden wir zur Kasse gebeten und mussten 35$ zahlen, damit ein Typ deine Ausruestung checkt (wgn möglicherweise schnell wechselndem Wetter) und dafuer, dass uns ein Bus 7km zum Anfang des Tracks brachte und nach 7 Stunden wieder abholte.
Danach konnte es auch schon losgehen. Man schaue sich hierzu vllt am besten Lord of the rings an, dann weiss man ungefaehr was ich dort zu sehen bekam. Schon der Anfang der Strecke war beeindruckend schoen und ich fuehlte mich wirklich, als ob ich mich mitten im Film befaende. Zu unserer rechten Seite lag der Schicksaalsberg (Mt. Doom) und zur linken befanden sich drei noch aktive Vulkane, wovon einer erst im August ausgebrochen ist und schoen vor sich hinqualmte. Kaum waren wir wieder ein paar Meter weiterlaufen, hatte ich immer wieder das Beduerfnis ein Foto zu schiessen, um diese wunderbare Landschaft festzuhalten. Jedoch glaube ich nicht, dass ich einfangen konnte wie wunderschoen es tatsaechlich aussah.
Einige Zeit spaeter erreichten wir den hoechsten Punkt des Tracks, nachdem wir unter anderem diverse Schneefelder hinter uns gelassen hatten. Diese Aussicht war unglaublich. Man betrachtet drei Seen, die unfassbar tuerkis waren umgeben von einer beeindruckend Farbenpracht der Berge/Vulkane.
Solangsam aber sicher gehen mir die Adjektive aus, um das was man (ich) in Neuseeland erleben kann, fassbar zu beschreiben – aber ich gebe mir allergroesste Muehe 🙂
Danach begann der Abstieg und man hatte eine fantastische Aussicht auf den Lake Taupo, sowie das gesamte Hinterland. Witzig war es fuer mich das alles nochmal aus einer anderen Perspektive zu sehen als am Tag davor (von oben).
Jedes Mal wenn wir um die Ecke bogen, bot sich eine noch bessere, schoenere Aussicht insbesondere auch auf den noch qualmenden Vulkan. Das letzte Teilstueck der Strecke zog sich eine ganze Weile und wir kamen sogar etwas in Zeitnot, da wir puenktlich um 4pm am Parkplatz sein sollten und dieser 10 Minuten vorher noch nicht in Sicht war, da sich der Weg schlaengelte. Aber es ging alles gut und wir wurden mit einer kalten Cola empfangen und daraufhin zu unserer Unterkunft gebracht. Dort chillten wir uns zu 11. in den Whirlpool, um unsere mueden Beine zu entspannen. Abends waren wir alle mega kaputt und gingen relativ frueh schlafen.

lachenlebenlieben

Everything I love to do

The WordPress.com Blog

The latest news on WordPress.com and the WordPress community.