Catlins – The Routeburn Track – West Coast

11 Jan

Noah: ‚Madeleine where are you going on the 21 of dec?‘

Madeleine: ‚I think Fiji would be a nice place to be. Where are you going?‘

Noah: ‚Well I will go to NEW WORLD‘ (Supermarktkette in Neuseeland)

P1160162Exploring the south of the south island…So nach einem fast einmonatigen Dauerholidaypaeuschen gibts das erste Update. Am 14.12 ging mein Pre X-Mas Roadtrip in Richtung Dunedin los. Die Fahrt nach Oamaru (liegt ungefaehr auf halbem Weg zwischen Christchurch und Dunedin) war absolut unspektakulaer, was waehrend meiner bisherigen Touren doch eher selten der Fall war. In Oamaru schlenderte durch die Strassen, schoss einige Fotos und als ich weiter fahren wollte, sprang einmal mehr das liebste Auto nicht an…netterweise half mir ein Mann und auch er erklaerte mir, wie schon der Typ der mir in Queenstown geholfen hatte, dass der Startermotor defekt sei. Ich muesse das Auto nur etwas vorschieben und dann wuerde es wieder laufen – was es auch tat. Weiter konnte die Reise gehen. Naechster Halt waren die Moeraki Boulders, wobei ich diese bei waehrend der high tide (Flut) und bei zunehmend schlechter werdendem Wetter erreichte. Egal war trotzdem schoen 🙂 Uebernachtet habe ich dann auf der Otago Peninsula nahe Dunedin. Abends versuchte ich mein Glueck noch Albatrosse zu sehen, jedoch bekam ich leider keine zu Gesicht. Am naechsten Tag erkundete ich Dunedin und spazierte hier fuer einige Stunden durch die Stadt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Anschliessend fuhr ich zu einem meiner Highlights des Trips in die CATLINS. Der suedosten Neuseelands ist nicht so busy  und touristisch wie die meisten anderen Teile des Landes. Ausserdem ist es bekannt fuer seine tollen Surfspots und ich wollte unbedingt wieder surfen. Ich schlief auf einem Campingplatz in der Curio Bay und hatte dort zu meiner Rechten Pinguine, in der Curio Bay selbst und zu meiner Linken Hector Delfine in der Porpoise Bay. Abends lernte ich Anne und Steffi aus Leipzig kennen und beobachtete mit ihnen die heimkehrenden yellow-eyed-penguins. Am naechsten Morgen war das Wetter unglaublich gut, so dass ich schon extrem frueh an den Strand ging. Hier sah ich dann auch schon gleich die ersten Delfine und ich konnte mein Glueck kaum fassen. Ich habe nur wenige Fotos geschossen, aber auf einem kann man sehen wie nahe die Delfine einem im Wasser kommen. Auch ich durfte die Erfahrung machen und die Delfine aus naechster Naehe im Wasser beobachten. Es ist schon mega beeindruckend wenn diese putzigen Mini-Delfine ca. 3m von dir entfernt aus dem Wasser springen! Dies war eines meiner absoluten Highlights, meines bisherigen Neuseelandtrips und wirklich unfassbar schoen! Zum Surfen reichte die Hoehe der Wellen leider nicht (es gab nur absolute Mini-Wellen), weshalb ich hier meine Surfskills nicht ausbauen konnte. Abends wurden die Pinguine in der Curio Bay wieder beobachtet und Steffi machte durch Zufall ein Video wie sich zwei der Pinguine umarmten – das war unglaublich suess. Die rannten aufeinander zu, umarmten sich kurz und dann gings ’nach Hause‘ 🙂 In dieser Bay findet man bei low tide zudem einen versteinerten Wald. Am naechsten Tag gings weiter in Richtung Slope Point, dem suedlichsten Punkt der Suedinsel. Danach habe ich noch am Waipapa Point angehalten, um eigentlich Seehunde -und loewen zu finden, jedoch fand ich nur einige der super schoenen Pauamuscheln am Strand. Zuletzt fuhr ich bei richtig krassem Regen in Richtung Lake Te Anau.

Am Lake Te Anau angekommen, richtete ich am Campingplatz meine Sachen fuer meinen ersten Neuseeland Tramp, den Routeburn Track. Ich packte den Rucksack mit Essen, Kleidung, Kocher, Isomatte und Zelt und dann konnte es auch schon losgehen. Morgens stellte ich das Auto auf einem Langzeitparkplatz ab und ein Bus brachte mich nach Queenstown. Dort musste ich in einen weiteren Bus umsteigen und um die Mittagszeit konnte es dann tatsaechlich losgehen. Es ging etwa zwei Stunden durch herrlichen Busch, entlang an einem Fluss zu meinem ersten Schlafplatz. Nachdem das Zelt aufgebaut, das Essen verspeist und die Sonne untergegangen war gings ins Bett. Da ich allerdings nur meinen Sommerschlafsack dabei hatte, waren die Naechte unfassbar kalt und ich frohr unglaublich arg. Aber ich habs ueberlebt und es wars wert! Am naechsten Tag gings hoch auf bis 1255m zum Harris Saddle und dem wunderschoenen Lake Harris. Insgesamt brauchte ich 6 Stunden fuer den Track und kam gegen fruehen Nachmittag am Lake MacKenzie, dem 2ten Nachtlager an. Am letzten Tag wanderte ich noch zusaetzlich einen kleinen Sidetrack zum Key Summit, da das Wetter unglaublich herrlich war und uns jeder sagte, wir sollten da unbedingt rauf. Gesagt getan und ich schoss zufaellig ein Foto, dass ich spaeter in Te Anau auf einer Postkarte wieder fand 🙂 Der Track war unglaublich schoen und es ist eine besondere Erfahrung, alles was man zum Ueberleben braucht auf dem Ruecken zu tragen – inklusive der Unterkunft! Zurueck in Te Anau genoss ich zuerst eine ausgiebige Dusche und dann mein geliebtes TUI Bier mit Pasta 🙂

Am naechsten Morgen konnte die Reise weiter gehen und das naechste Ziel war Lake Wanaka. Hier war das Wetter unglaublich gut und ich chillte mich mittags an den See, las ein Buch und liess mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Tagsdrauf startete ich in Richtung Westkueste und die Strasse fuehrte entlang des Lake Hawea. Die Aussichten entlang der Road waren unfassbar toll und ich musste staendig anhalten, um die herrliche Aussicht einzufangen. An der Westkueste angekommen, findet man sich einmal mehr in einer vollstaendig anderen Landschaft wider und kann ebenso einmal mehr nicht fassen wie schoen Neuseeland ist. So gehts mir jedenfalls 🙂 Mein Ziel erstes ‚richtiges‘ Ziel an der Westkueste war der Fox Glacier. Hier war ich sowas von hin und weg. Alles was ich fuer mein Studium in Bezug auf die Wirkung von Gletschern auf die Landschaftsformung gelernt hatte bot sich mir vor Augen und zwar sowas von beeindruckend! Ich glaube, wenn man keine Ahnung hat wie die Landschaft entstand ist die Gletscherzunge an sich nicht interessant, aber ich war absolut begeistert!!! Anschliessend rannte ich um den Lake Matheson, indem sich mit Glueck Mt Cook spiegelt, was er leider an diesem windigen Tag nicht tat. Deshalb beschloss ich spontan, zum Franz-Josef Glacier weiter zu fahren und dort traf ich zum ersten Mal auf einen Kea. Abermals konnte ich mein Glueck nicht fassen. Ein Gletscher im Hintergrund und ein Kea im Vordergrund was fuer ein besonderes Erlebnis! Im Oertchen Franz-Josef uebernachtete ich und fuhr am naechsten Morgen weiter nach Hokitika. Auf dem Weg dorthin nahm ich 3 Hitchhiker, 2 Maedels fuer etwa 10min und einen Kerl fuer etwa den Rest der Strecke mit. Auch das ist typisch fuer Neuseeland und da entlang der Westkueste wirklich wenig Verkehr herrscht, habe ich die spontan mitgenommen. Hokitika ist ein goldiges Staedtchen und ich machte unter anderem die Bekanntschaft mit einem Goblin, der der Ladenbesitzerin gerade erklaerte wann sie im HOBBIT schlafen kann und wann der Film etwas spannender ist 🙂

Am 24.12 war schon das Ende meines vorweihnachtlichen Roadtrips gekommen und die Heimfahrt ueber den Arthur’s Pass stand an. Am Arthur’s Pass selbst bin ich den Track zu den Punchball Falls gelaufen. Waehrend der Weiterfahrt musste ich immer wieder anhalten, um die herrliche Landschaft festzuhalten und zu geniessen. Mit fast 2000 Bildern im Gepaeck kam ich wohlbehalten wieder zu Hause an.

NEWS: In den letzten Tagen hat es entlang der Westkueste extrem viel geregnet und zum einen wurden die Menschen vom Routeburn Track mit Hubschraubern gerettet und die Bruecke, ueber die man zum Fox Glacier gelangt wurde ebenfalls weggespuelt.

Somit hatte ich auch etwas Glueck waehrend meiner Tour 🙂

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

lachenlebenlieben

Everything I love to do

The WordPress.com Blog

The latest news on WordPress.com and the WordPress community.

%d Bloggern gefällt das: