Dailylife

28 Nov

…Cooking, Baking, Hiking and more in New Zealand…

Leider ist es mir nicht moeglich einzelne Bilder unter die Texte und eine Diashow einzufuegen….vllt kapiere ich auch einfach nicht wie es funktioniert 🙂  …deshalb mal wieder alle Bilder in einer Diashow fuer euch. Viel Spass beim Anschauen und Lesen 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

So heute mal ein Bericht zu meinem Aupair-Alltag, da ich ab und zu auch mal etwas arbeite 🙂 Im Grossen und Ganzen besteht mein Job hier daraus, die Dinge zu tun, die ich zuhause auch gemacht habe. Der einzige Unterschied ist das Alter der Kids. Auf die Kids aufpassen, mit ihnen spielen und etwas im Haushalt helfen – Waesche aufhaengen, Spuelmaschine einraeumen usw. Mein Alltag ist nicht sonderlich spannend und ereignisreich weshalb ich euch ein paar Dinge meiner bisherigen Zeit in der Family zusammen geschrieben habe. So versuche ich zum Beispiel, durch meine Kochkuenste und Gerichte aus der Heimat der Family etwas Neues zu zeigen. Am Mittwoch der A&P Show habe ich zum ersten Mal fuer alle gekocht und selbstgemachte Maultaschen zubereitet. Den Teig musste ich mit einem Kindernudelholz ausrollen – hatte ich jedenfalls das Gefuehl, aber sonst lief alles easy. Nachdem wir den ganzen Tag bei der Show waren, hatten wir alle grossen Hunger und sie fanden das Essen lecker – zummal sie es nicht kannten. Grace meinte zunaechst, dass das ja ‚yucky‘ (eklig) aussieht, aber dann hat sie probiert und fand es ploetzlich ‚yummy‘ 🙂

Letzten Dienstag hatte ich dann spontan frei, da die Kids wieder zu ihrem Dead-Boring Treffen mussten (so nennt sich die Gruppe, in der man sich gegenseitig Geschichten vorliest und mit einander spielt). Dafuer habe ich dann aber Freitagabend auf die Kids aufgepasst, da die Eltern zu einem Essen eingeladen waren. Somit hatte ich Zeit mich mit einem anderen Aupair (Franzi) hier zu Treffen. Meine Aupair Mam hatte mir die Telefonnummer besorgt und ich besuchte sie nun in ihrer Family. Wir hatten einen super Nachmittag, machten Spaghetti Bolognese und sprangen in den Jakuzzi 🙂 Am Freitag waren die Eltern der Kids ja unterwegs und ich kochte fuer uns Pizza und wir machten uns einen gemuetlichen Abend mit Popkorn und LOL (suesses Getraenk). Noah meinte, dass meine Pizza eigentlich genauso gut war wie die im Restaurant 🙂

Wie schon geschrieben beginnt mein normaler Arbeitstag mit einem Fruehstueck und laeuft dann meist mit Backen, Spielen oder einer Radtour zum nahegelegenen Strand weiter. Mit Noah und Grace radel ich normalerweise zwei Mal die Woche an den Strand – ab und zu kommt Caleb auch mit, aber meist sind wir zu langsam fuer ihn. Noah ist etwas traege und ab und zu habe ich das Gefuehl, ich koennte auch vom Rad absteigen und nebenher laufen – so langsam sind wir 🙂 Letzten Mittwoch zum Beispiel war dann grosser Backtag. Zuerst bereitete ich das Brot fuers Lunch zu. Anschliessend habe ich mit Caleb einen Apfelkuchen (Rezept von Mami 🙂 ) fuer eine Freundin von der Family zum Geburtstag gebacken. Und danach noch fix eine Lasagne fuers Abendessen zusammen mit Noah gemacht.

Uebers letzte Wochende fuhr ich ausnahmsweise nicht fort, sondern verbrachte es ‚zuhause‘. Samstags besuchte ich mit Franzi den Farmers Market in Christchurch. Hier gab es allerlei Leckereien und wenn die Neuseelaender etwas koennen, dann ist es Suessigkeiten mit Marshmallows zu zubereiten. Sowas von lecker – mein Favorit: Rocky Road Cake (Bild). Zum Lunch picknickten wir im wunderschoenen Botanischen Garten. Der Tag war wahnsinnig schnell vorbei, wie bisher alle Tage in Neuseeland… Sonntags war das Wetter wirklich herrlich und ich hatte zum ersten Mal seit ich bei der Family bin kurze Hosen an 🙂 Langsam aber sicher kommt der Sommer kommt und die Tage/Naechte werden immer waermer. Nach dem Fruehstueck machte ich mich auf den Weg zum nahegelegenen Mountain (Mt Grey), um den naechsten Berg Neuseelands zu erklimmen. Etwa 15 Minuten gings erst mit dem Auto ueber eine Schotterstrasse bis zu einem Punkt, an dem zwei andere Autos geparkt waren. Da ich kein Schild oder aehnliches fand, dachte ich, dass ich hier schon richtig sein muesste und war es tatsaechlich auch 🙂 Der Aufstieg dauerte 2 Stunden und ich hatte eine wunderbare Aussicht ueber die Canterbury Plains zur rechten Seite und ueber die Southern Alps zur linken Seite. Ich war ganz allein, niemand ausser mir war an diesem wunderbaren sonnigen Sonntag hier unterwegs 🙂 Am hoechsten Punkt legte ich eine kurze Fotosession ein und entschied mich, aufgrund der heran nahenden Wolken, auf den Rueckweg zu machen. Leider sieht es aus als waere die Sicht an diesem Tag nicht so gut gewesen, aber sie war hervorragend!

Mit meiner Aupair Mam machte ich ausserdem aus, dass ich immer an dem Tag nach ihren 2 Arbeitstagen Abendessen zubereite. Eigentlich wollte ich fuer die Family am Montag Schnitzel machen, aber die Neuseelaender essen ihr Schnitzel mit Beef. Spontan entschied ich mich dazu keine Schnitzel zu machen, sondern Rouladen 🙂 Grace entschied, dass wir dazu Nudeln als Beilage kochen. Die Family kannte das Gericht nicht und fand auch dieses super lecker 🙂 Da Grace aber noch Lust bekam einen Kuchen zu backen, bereiteten wir noch eine Erdbeertarte zu, die sie ebenfalls so nicht kannten. Es macht mir herrlich viel Spass in der Family zu sein und ihnen ein Stueck meiner Heimat zu zeigen.

Soviel zunaechst zu meinem Alltag -> have fun – i’m enjoying the sun 🙂

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