Akaroa

21 Nov

‚I love the summer because then the mountains are brown, the trees are green and the ocean is blue…‘ (Jeff, Onuku Farm)

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An meinem ersten Wochenende nutzte ich die Gelegenheit ein Auto zu haben und entschied mich dazu, nach Akaroa zu fahren. Samstags morgens richtete ich mein Suvivalbag mit Pasta, Muesli, Obst, Kaffee, Brot, Kaese und dann konnte es los gehen.

Auf dem Weg dorthin hielt ich noch kurz bei einem Supermarkt, da ich noch Tomatensosse brauchte. Tja und wie das halt so ist, lande ich natuerlich in dem einzigen Outlet Center, dass es auf der Suedinsel gibt. Also spazierte ich da herum und kaufte eine Bluse und einen warmen Pulli fuer sagenhafte 12 Euro 🙂 Gut dann endlich fand ich den Weg nach Akaroa. Uebrigens bin ich ohne Navi, nur mit einer Karte ausgestattet unterwegs und es klappt hervorragend. Man muss aber auch hinzufuegen, dass es in Neuseeland kaum bzw. keine Autobahnen gibt, sondern nur Schnellstrassen und man sich sehr leicht zu recht findet.

In Akaroa angekommen spazierte ich bei herrlichem Wetter durch das suesse Staedtchen und genoss den franzoesischen Flair der Stadt. Nach einiger Zeit goennte ich mir ein Eis und dachte ich nehme die Groesse ‚double‘ fuer $4. Ebenso fragte ich den Verkaeufer welche Sorte Eis ich versuchen sollte. Er schlug ‚Rasberry and lemon fizz‘ vor und ich war hiermit einverstanden. Dann nahm er die Waffel und machte 2 Kugeln Eis drauf und ich sagte ‚hey i would like to have two different types of icecream‘ und er meinte dann, dass ist ja auch erst ’single‘. Spontan und aufgrund der Groesse entschied ich mich doch nur eine ’single‘ Kugel zu waehlen fuer $3 🙂

Gegen spaeten Nachmittag fuhr ich zur Farm, auf der ich ueber Nacht bleiben wollte. Ich hatte mir hierzu mein Auto mit einer Matraze, meinem Schlafsack und 3 Decken ausgestattet, um darin zu schlafen. Somit benoetigte ich nur Zugang zu einer Toilette und einer Kueche und sparte zudem noch Geld. Mitten auf einer Schafwiese stellte ich mein Auto ab, mit einem wunderschoenen Blick auf die Bay, in der Akaroa zur rechten Hand lag. Anschliessend chillte ich mich in die Haengematte, las ein Buch und entspannte. Zum Abendessen gabs Pasta und zum Sonnenuntergang lernte ich dann fuenf Tschechen kennen, die mit ihrem Van neben mir geparkt hatten. Wir hatten einen super lustigen Abend mit ein paar Bier.

Am naechsten Morgen fruehstueckte ich mit einer Deutschen und einem Israeli und sie schenkte mir eine Jeans, ein Top und einen Reisefuehrer, da sie weiter nach Australien flog und das Zeug nicht mehr wollte. Der Israeli hatte zudem Nutella dabei und wollte unbedingt, dass ich ein Nutellabrot esse, da ich erstaunt war als er Nutella auf den Tisch stellte 🙂

Danach richtete ich meinen Rucksack, um zu einer Wanderung aufzubrechen. Dann kam Jeff – der Farmbesitzer – mit seinem Truck vorbei und fragte mich was ich denn vorhatte und Lust haette etwas Besonderes zu sehen. Hierfuer muesste ich ihm nur helfen ein paar Rucksaecke abzuladen und ein paar Gates oeffnen. Kurzerhand stieg ich in den Truck und schon konnte es los gehen. Wir fuhren die Rusaecke einer Gruppe Wanderer zu dem 2. Hut einer 4-Tageswanderung (Banks Peninsula Walk) und ich bekam eine herrliche Landschaft zu Gesicht. An dem Hut angekommen, luden wir die Rucksaecke ab und machten uns anschliessend auf die Suche nach Pinguinen. In der Flea Bay, dass hatte ich zuvor schon gelesen, kann man diese auf einer Tour die $75 kostet, Pinguine betrachten und ich bekam diese umsonst zu sehen und ganz alleine 🙂 Wir mussten nur 2-3m an den Felsen entlang und schon lagen sie direkt darunter. Die Fotos die ihr seht, habe ich (fast) ohne Zoom gemacht. Wirklich ein einmaliges Erlebnis. Auf dem Rueckweg liess Jeff mich am hoechsten Punkt raus und ich lief quer ueber Schafwiesen, mit herrlichem Blick auf Akaroa zurueck zur Farm.

Mittags zeigte mir Jeff sein Hut noch, welches er selbst gebaut hat und ich genoss die Zeit/Ruhe auf der Farm mit Lesen. Gegen spaeten Nachmittag machte ich mich dann wieder auf den Weg nach Amberley.

Was fuer ein wunderschoenes erstes Wochenende in der neuen Heimat!

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